Trans Provence

Singletrailtour der Extraklasse quer durch die Haute-Provence!

Rund 8000 Höhen- und 11 000 Tiefenmeter verteilt auf fast 300 Kilometer ans sechs Biketagen: das ist Musik in unseren Ohren! Auf herausfordernden Singletrails von höchster Klasse queren wir die Provence südlich von Gap bis zum mondänen Monaco. Damit Sie auf den verwegenen Abfahrten kühlen Kopf bewahren, steht uns beinahe täglich ein Busshuttle zur Verfügung. So haben Sie mehr Fahrspass in der Abfahrt!

Datum: 25. August – 01. September 2018

Preis: CHF 1'740.-

Im Preis inbegriffen:

-Anreise von Zürich nach Sisteron

-Rückreise von Monaco

-7 Übernachtung im DZ* in Mittelklassehotels

-Vollpension (Lunchpakete am Mittag)

-Gepäcktransport

-Begleitbus/Busshuttle

-Ausgebildeter ortskundiger Guide

-Technischer Support bei Pannen

Im Preis nicht inbegriffen:

-Mittagsverpflegung am An- und Rückreisetag • Tischgetränke

-Einzelzimmerzuschlag**

-* in Ausnahmefällen Übernachtung im Dreierzimmer möglich

-** in Colmars und Sospel können wir Einzelzimmer nicht garantieren

Anforderungen:

-Technisch 3-4

-Konditionell 3

Die Reise bietet ein Maximum an Singletrail-Abfahrten, die mit guter Fahrtechnik ausnahmslos fahrbar sind. Über kurze Abschnitte befahren wir exponierte Wege. Für zahlreiche Aufstiege ist jeweils ein Busshuttle vorgesehen. Wenn es das Tagesprogramm zulässt, können diese Aufstiege zum Teil auch mit dem Rad zurückgelegt werden.

Ablauf:

1. Tag: Busanreise bis Gap/Sisteron

Wir treffen uns am Hauptbahnhof Zürich oder in Oftringen zur gemeinsamen Anreise nach Gap in den Haute Alpes in Frankreich. Für die gut 500 Kilometer lange und landschaftlich äusserst interessante Anreise bis südwestlich von Gap benötigen wir rund sieben Stunden Fahrzeit. Wir übernachten in einem hübschen Örtchen mit belebten Kaffees.

 

2. Tag: Sisteron – Digne-les-Bains, 40 km/1400 Hm

Nach einem kurzen Bustransfer schwingen wir uns endlich auf die Bikes. Auf den ersten 400 Höhenmetern fahren wir uns auf einem Waldweg ein, bis dieser in einen kernigen Uphilltrail übergeht. Über der Waldgrenze offenbart sich uns eine umwerfende Landschaft. Der Weg wird nun steil. Nur wer jetzt eine kluge Linie fährt, bewältigt den Aufstieg zum Col de Croix de Veyre im Sattel. Auf fast 1900 m ü.M. blicken wir respektvoll hinunter in den beeindruckenden Schlund des Tales, in dem sich unser Trail verliert. Nach einer kurzen Gegensteigung und abermals einer grossartigen technischen Abfahrt erreichen wir den Lunchplatz, wo wir die Bikes verladen und einen kurzen Abschnitt im Bus überbrücken.

Am Nachmittag überqueren wir erneut einen Gebirgszug und bewältigen dabei nochmals etwa 600 Hm. Nach einer tollen Abfahrt gelangen wir zu unserem Etappenziel in Digne-les-Bains. In einem Strassenkaffee lassen wir es uns gut gehen, blinzeln in die letzten Sonnenstrahlen und schwärmen von unserem Singletrail-Auftakt nach Mass in der Provence!

 

3. Tag: Digne-les-Bains – Colmars, 51 km/1660 Hm

Der Tag beginnt wiederum mit einem kurzen Busshuttle auf rund 1000 m ü.M. Unsere schweren Mountainbikes ziehen mächtig an den Muskeln. Nach einer kurzen Schiebepassage erreichen wir auch schon den ersten Pass. In der Folge überqueren wir zahlreiche Pässe und Pässchen und erfreuen uns dazwischen immer wieder tollen technischen Abfahrten und spassigen Rides. Die Gegend ist einsam und das Landschaftsbild ändert sich markant zum Vortag. Heute wird es richtig alpin! Nach einem Schlussanstieg erreichen wir unseren Zielort Colmars am Eingang zum Mercantour Nationalpark. Unternehmen Sie heute Abend unbedingt einen Spaziergang im äusserst sehenswerten Städtchen. Der Architekt war kein geringerer als der Marquis de Vauban. Vauban hat in Frankreich über 160 Festungsanlagen gebaut.

 

4. Tag: Colmars-Valberg, 38 km/990 (ohne zusätzlichen Shuttle 44 km/1420 Hm)

Gleich beim Hotel geht’s zur Sache. Auf uns wartet ein 800 Hm-Aufstieg auf den Col des Champs auf 2080 m ü.M. Eine schmale Passstrasse ohne Verkehr führt direkt auf die Passhöhe. Jeder fährt hier sein eigenes Tempo. In runden Umdrehungen lässt sich das Laktat der vergangenen Tage bestens aus den Muskeln strampeln.

Oben breitet sich ein tolles Gebirgspanorama vor uns aus. Unser Blick folgt dem schmalen Trail, der die Vorfreude auf die nun bevorstehende, sehr technische Abfahrt weckt. Mit einem Jauchzer stürzen wir uns in die Tiefe. Stumm und voll konzentriert biken wir hinunter in den Talboden des Val de Var. Talabwärts holen wir uns mit kurzen, knackigen Aufstiegen links und rechts immer wieder tolle Trails. Wer bis Valberg nicht genug bekommt, für den oder die haben wir noch die eine oder andere Variante im Köcher.

 

5. Tag: Valberg-Valdeblore, 30 km/700 Hm (ohne zusätzlichen Shuttle 39 km/1400 Hm)

Heute werden wir im Wechsel mit Adrenalinschüben und Glücksgefühlen überschwemmt! Nach einigen Ein- und Aufwärmkilometern biegen wir einmal mehr auf grossartige Singletrails ein. Unsere Federung muss so einiges wegstecken. Über atemberaubende Wege erreichen wir beim Mittagshalt das Bergdörfchen Roubion. Hier gönnen wir uns ein Eis und einen Kaffee in einem der zahlreichen Restaurants. Dieses Dorf versprüht den unverkennbaren Charme der Haute-Provence. Und unverkennbar ist auch der Akzent der Einheimischen.
Es geht weiter durch eine einsame und wilde Gegend. Die Singletrails könnten besser nicht sein. Den Schlussaufstieg nach Valdeblore bewältigen Sie auf dem Bike oder alternativ im Busshuttle. Freuen Sie sich auf ein Bijou von Hotel!

  

6. Tag: Valdeblore-Sospel, 49 km/1040 Hm (ohne zusätzlichen Shuttle 57 km/1500 Hm)

Wir verlassen das schöne Valdeblore und biken zum Aufwärmen knapp acht Kilometer zum Wintersportort Colmine. Diese Startkilometer können Sie auch im Shuttlebus überwinden. Schon bald werden wir in den steilen und gleichfalls kniffligen Aufstiegen mächtig gefordert. Bei der Wahl des Mountainbikes ist jetzt froh, wer ein leichtes gewählt hat. Die Waldwege sind zwar steil, aber bei guter Kondition und Fahrtechnik grösstenteils fahrbar. So oder so, unsere Anstrengungen werden mehr als belohnt. Es folgen fantastische Kammfahrten mit atemberaubenden Tiefblicken. Und erstmals erkennen wir bei guter Sicht das Meer!

Die Abfahrt ins Tal ist hammermässig! Unseren unverwüstlichen Geräten wird nochmals alles abverlangt. Nicht weniger als 1600 Höhenmeter fahren wir bergab und werden auf dem äusserst technischen Trail zünftig durchgeschüttelt.
Während unsere Guides die Bikes beladen, stärken wir uns beim Lunch. Es folgt ein Shuttle hinauf auf den Col de Turini. Über Waldwege und Singletrails gelangen wir weiter unten in die Turini-Passstrasse. Und für einmal haben wir den Kopf frei, fahrend die grossartige Landschaft zu geniessen. Mit hängenden Beinen und einem breiten Lachen erreichen wir Sospel. Das Meer und mit ihm Monaco sind nur noch einen Steinwurf entfernt.

 

7. Tag: Sospel-Monaco, 36 km/1180 Hm (ohne zusätzlichen Shuttle 29 km/860 Hm)

Erwartungsfroh starten wir früh am Morgen unser Finale nach Monaco. Schnell erreichen wir über eine Nebenstrasse die Passhöhe auf knapp 1000 m ü.M. Wir passieren hübsche Dörfchen – der Duft des Meeres liegt in der Luft. Dann schliesslich ein Moment, der sich in unseren Erinnerungen einbrennen wird: Wir fahren „um die Ecke“ und tief unter uns liegt das Meer. Der Tiefblick ist überwältigend! Noch aber sehen wir Monaco nicht. Nach einer kurzen Abfahrt dann ist es so weit. Das mondäne und steinreiche Fürstentum liegt uns zu Füssen. Vor Anker liegen die millionenschweren Jachten. Kontrastreicher könnte eine Mountainbikereise nicht sein. Gestern noch waren wir in der Abgeschiedenheit des Hinterlandes. Und heute tauchen wir mitten hinein in die Luxuswelt an der Côte d‘ Azur. Noch einmal zünden wir ein Schlussfeuerwerk an fahrtechnisch grossartigen Singletrails. Schliesslich folgt die triumphale Einfahrt nach Monaco. Dort, wo einmal im Jahr die Formel 1 Boliden ihre Runden drehen, machen wir mit unseren hochklassigen Bikes eine Ehrenrunde. Nicht gegen den teuersten Schlitten würden wir unsere Bikes eintauschen! Wir fühlen uns als Helden. Die Durchquerung der Haute-Provence hat uns und unserem Material alles abverlangt.

Bereits heute Abend machen wir uns auf die lange Heimreise und übernachten in einem Hotel an der ligurischen Küste in Italien.

 

8. Tag: Heimreise

Entlang der ligurischen Küste und über Mailand fahren wir zurück in die Schweiz.